Heute scheint die Sonne und so soll es die nächsten Tage auch bleiben. Trotzdem packen wir hier zusammen und verlassen die Insel Fårö. Wir machen noch einen Abstecher zum Gamla Hamn.

Ein schon im Mittelalter verlandeter Hafen, jetzt ein idyllischer See inmitten der Kalksteinschotterwüsten. Ein Raukfeld finden wir an der Küste natürlich auch wieder.


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Mit der Fähre wieder auf der Hauptinsel gelandet, machen wir noch mal einen Abstecher an der Ostküste. Ein Museum zur Geschichte des Kalkabbaus in einer alten Kalkfabrik haben wir vorgestern einfach übersehen.


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Da gebrannter Kalk nicht ungefährlich und sich erhitzt, wenn er nass wird, hat es damals auf vielen Schiffen gebrannt. Denn einen trockenen Transport kann man auf Schiffen ja nicht so unbedingt garantieren.

Dann fahren wir rüber zur Ostküste nach Silte. Ein eigentlich kleiner Ort , aber mit einem Kalkbergwerk mit Aussichtspunkt. Wir gehen mal wieder unserem Hobby nach in tiefe Löcher zu gucken (wie in Australien, Finnland oder Schweden). Außerdem gibt es hier eines der größten Zementwerke Nordeuropas, das dreiviertel von Schweden mit Zement versorgt. Der Ort hat gerade mal 1000 Einwohner, ist aber Gotlands 4. größte Stadt.


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In einer Glasbläserei, Big Pink beobachten wir den Prozess der handwerklichen Glasherstellung. Das ist doch immer wieder spannend. Schwedische Glaskunst haben wir ja schon auf unserer Tour um den bottnischen Meerbusen in Småland begutachten können.

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Eine Töpferei mit Rakukeramik besuchen wir auch noch. Ansprechendes Design, gefällt mir sehr gut. Die Töpferei befindet sich in einer alten Meierei.



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Noch nach Katthammarsvik, ein Fischerort mit Räucherei (gut besuchtes Ausflugsziel ) an einer Landspitze und dann sind wir auch schon in Ljugarn ein beliebter Urlaubsort an der Ostküste
Wir müssen dringend unser Auto aufladen. Hier auf der Insel sind die Wege nicht so weit, aber die Ladestationen auch nicht so dicht gesät, wie sonst in Schweden. In Ljugarn ist die eine funktionierende Ladesäule am Coop belegt. Die andere im Ort ist wohl kaputt.
Am Campingplatz, auf dem wir einen Platz gebucht haben, gibt es auch mehrere Ladepunkte. Wir kriegen aber keine zum laufen. Entweder spricht sie nicht mit unserem Auto oder es scheitert am bezahlen. Was das Problem ist, ist nicht ganz klar, die zugehörige App ist nur auf schwedisch. Wir geben auf, beziehen unseren Campinplatz und beschließen in 2 Tagen im nächst größeren Ort zu laden. Bis dahin reicht es noch.


8. Tag
Ekeviken – Ljugarn: 140 km
Gesamt: 819 km