Eins muss man ja sagen, das Mobilfunknetz ist hier in Brittanien auch nicht das Allerbeste. Ich mein, wir sind hier ja nun nicht gerade in einem unbewohnten Gebiet, aber es schwächelt doch ziemlich. Das haben wir auch schon besser erlebt.
Wir fahren mal ins nahe Weymouth rein. Mal schauen, wie sich hier ein Badeort darstellt. Der Strand ist ganz schön „award winning beach“, weitläufig zieht er sich um eine lange Bucht. Sonst ist hier allerdings nichts mondän.



Ein Kaffee noch an der Strandbar, danach zum shoppen und weiter westwärts durch die buckelige Landschaft von Dorset. Durch pittoreske Dörfer mit Sandsteinhäusern und engen Straßen. Der Doppeldecker Bus hat echte Schwierigkeiten hier durchzukommen.



In Bridport sind wir an der Jurrasic Coast, so gennant, weil hier viele Fossilien zu finden sind. Hier gibt es hohe, rotgoldene Sandsteincliffs am Strand.
Am Fuß der Cliffs sammeln sich die Abbruchtrümmer. Bei Flut kommt das Meer fast bis an den Fuß ran, da kann man sich vorstellen, dass bei Stürmen das Meer ganz ordentlich an den Felsen nagt. Der Weg am Cliffrand ist zur Zeit gesperrt. Gleitschirmflieger nutzen die Aufwinde und fliegen an der Kante hin und her.

Als nächstes wollen wir in den Garten des ehemaligen Klosters Forde Abbey. Ein Stück ins Inland über einspurige, mit hohen Hecken begrenzte Straßen mit ordentlich Gegenverkehr.
Nur 1 km vor unserem Ziel plötzlich ein Schild „road closed“. Also die Umleitung fahren. Irgendwie unübersichtlich, nicht gut ausgeschildert fahren wir einen 7 km langen Bogen um das Gebiet.
Und landen auf der anderen Seite der geschlossenen Straße. Jetzt zeigt das Umleitungsschild in die andere Richtung, mit dem Hinweis hier lang zum Kloster Forde Abbey. Wir stehen dann wieder an unserem Ausgangspunkt und sehen jetzt erst das Schild „Zufahrt zum Forde Abbey nicht betroffen“. Tja, lesen müßte man können.


Dann sind wir doch noch da und spazieren durch den Park. Die höchste Fontäne UKs (angeblich) und exotische Bäume gibt es zu bewundern, u.a. riesige Sumpfzypressen und die anderen müssen Sequoia sein.


Dann gibt’s noch einen Kaffee im schönen Gartencafé zwischen den Staudenbeeten.


Bei Exmouth bauen wir auf einem kleinen gemütlichen Campingplatz auf und gehen für ein Feierabendbier in den nahe gelegenen Pub. Hier ist das ganze Dorf versammelt. Zu Fußball, Billard und Bingo im family room.


5. Tag
Weymouth – Exmouth 125 km
Kilometer gesamt: 1.334 km

Schön schreibt ihr, Wetter scheint aber so lala zu sein ? Gute Weiterfahrt