27.06.26 – Seven Sisters

Nachts gewittert es und morgens regnet es. In einer Regenpause huschen wir schnell zum Duschen. Als es trocken ist, frühstücken wir. Dann geht es erstmal zum Einkauf. Was hat der Tesco Superstore denn so zu bieten. 

Auf jeden Fall nur vereinzelt Bio, aber öfters Hinweise, das die Preise hier genau so niedrig sind, wie beim Aldi. Angebot prüfen und Biersorten begutachten dauert mal wieder ganz schön lange.


Plan ist heute, sich möglichst weit nach Westen zu verholen, bis zu den vermeintlich interessanten Ecken, Devon und Cornwall. 

Wir haben uns einen dicken, roten Pfeil über das Armaturenbrett geklebt, um nicht zu vergessen, dass wir links fahren müssen. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen in Meilen pro Stunde rechnet unser schlaues Auto netterweise meistens in km/h um.

Wir tingeln in der Nähe der Küste entlang, teilweise über quasi einspurige Straßen (single roads) mit hohen Heckenbegrenzungen. Ein Zwischenstopp sind die Seven Sisters an der Küste. Sehenswerte Kreidecliffs bei Eastbourne. 

Ganz schön viel los hier. Heute ist Samstag und Reisebusse voll mit asiatischen Touristen stehen hier. Rundflieger und Ausflugsboote sind unterwegs. Später hören wir, das heute der Seven Sisters Walk stattfindet. Kein Wunder, das hier Mengen gut ausgestatteter Wandersleute rumlaufen. Vor den Toiletten bilden sich jedenfalls seeehr lange Schlangen.

Wir wandern ein Stück die Steilküste entlang bis zum Leuchtturm. Teile des Randes sind abgesperrt, weil abbruchgefährdet. Ein senkrechter Riss ist am Cliff auch gut zu erkennen. Und ein Weg endet im Nichts, hier ist auch schon mal großflächig etwas weggebrochen. 

Weiter gehts bis in die Nähe von Arundel, ein Ort mit alter Burg und alter Kathedrale. Aber da werden wir uns morgen mit beschäftigen.

3. Tag

Capel le ferne – Arundel 193 km

Kilometer gesamt: 1.024 km

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