21.07.25 – Optimale Strandlage

Südlich von Burgsvik, in der Mitte der Halbinsel, sind noch 2 besuchenswerte Punkte. Einmal eine restaurierte, kleine Scheune mit typischen Grasdach. Und 3 Mühlen in unterschiedlichen Zuständen. Ein Exemplar ist schön restauriert und mit Mühlenflügeln komplettiert.

Die alten Scheunen und Bauernhöfe auf Gotland wurden traditionell mit “Ag“, Schneidgras,gedeckt. Das Material stammt aus dem Moor und verhakt sich ganz gut ineinander.

Diese Informationen bekommen wir auch noch mal im Natureum, das noch ein paar Kilometer weiter liegt. Dort erfahren wir auch noch mehr über die speziellen Korallenkalk Ebenen, auch Alvar genannt. Die gibt es nur selten auf der Welt, auf Gotland großflächig und in Estland sind wir ihnen auch schon begegnet.

Dann führt uns unser Weg wieder nach Norden, erstmal nach Hemse zum Einkaufen. Es ist Montag mittag, aber der Laden ist voll, vor dem Pfandautomaten hat sich tatsächlich eine Schlange gebildet, Menschen mit großen Tüten, dicht gepackt mit leeren Getränkedosen. Und dann fällt auch noch der Automat aus.

Dann geht es an die Westseite Gotlands. Hier gibt es eine Schiffssetzung zu begutachten. Auch diese in Schiffsform gesetzten Steine beinhalten Gräber. 

Nähe Klintehamn machen wir es uns auf dem Campingplatz bequem. Im Zeltplatzbereich stellen wir uns 20 m vom kleinen Sandstrand auf. Besser geht es nicht, der Blick ist super.

Wir machen noch eine kleine Runde durch Klintehamn. Im Hafen wird großflächig Holz verladen. Hier hatten die Vitalienbrüder früher ein Piratennest. Klaus Störtebeker ist ein bekannter Anführer der Vitalienbrüder.

In der Strandbar auf unserem Platz genehmigen wir uns bei lauter Reggaemusik ein Bier. Nach dem Abendessen gehen wir für den Sundowner auf den Steg. Sonnenuntergang mit Hängematte.

Oona Räisänen (Mysid), CC BY-SA 4.0

12. Tag

Burgsvik – Klintehamn: 91 km

Gesamt: 1003 km

Fahrradkilometer

Klintehamn: 10 km

Fahrradkilometer gesamt: 200,4 km